Landesverband Hamburg

Stellungnahme: Kinderrechte in Zeiten von Corona

09.04.2020

Von: AG Kinder- und Jugendhilfe DBSH Hamburg

Ein vielzitiertes afrikanisches Sprichwort besagt: „Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen“. Aber was, wenn es im Dorf keine Kinder gibt, weil die zuhause sitzen?

Durch die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie sind Kinder aus der Öffentlichkeit weitgehend verschwunden. Das Land und die ganze Welt sind dabei, die Risikogruppen zu schützen. Hierzu ist es erforderlich, die Überforderung des Gesundheitssystems zu verhindern. Bilder aus Italien zeigen sehr eindrucksvoll und beklemmend, was passiert, wenn die Krankenhäuer Intensivpatient*innen nicht mehr versorgen können. Es ist gut, wenn Regionen und Länder es schaffen, sich vor dem Kollaps mit tödlichen Folgen zu schützen. Mit dem Ziel Leben zu retten, sind extreme Maßnahmen mehr als gerechtfertigt und notwendig, auch wenn sie Grundrechte der Menschen zeitweise massiv einschränken. Die getroffenen Interventionen haben jedoch auch zur Folge, dass Kinder und Jugendliche damit konfrontiert werden, gesellschaftlich als Gefährder zu gelten. Dies hat weitreichende Konsequenzen:>>Weiterlesen

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